Daher ist es sinnvoll die Risikofaktoren für die Herzgesundheit so niedrig wie möglich zu halten. Wie dies aussehen kann, darüber gibt der folgende Artikel Aufschluss.
Herzgesundheit fördern.
Regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung sind positive Einflussfaktoren für die Gesundheit von Herz und Körper. Ausreichend Entspannung und genügend Schlaf sind ebenso wichtig, hingegen sollte auf Rauchen, Stress und Alkohol verzichtet werden. Natürlich ist dies nicht immer so leicht. Aber in Maßen und mit Blick auf die körperliche Belastung kann schon viel erreicht werden.
Gerade der Faktor Bewegung kann sich extrem positiv auswirken. Denn regelmäßige Bewegung trägt maßgeblich zur allgemeinen Prävention bei. Ebenso wichtig ist ein regelmäßiger und gesunder Schlaf. Denn gerade in der Tiefschlafphase finden wichtige Prozesse zur Regeneration statt.
Wer seine Blutzuckerwerte im Blick hat, kann auch hier positiv Einfluss auf die Herzgesundheit nehmen. Ein stabiler Blutzuckerspiegel unterstützt den gesamten Stoffwechsel.(1)
Was sind Herzkreislauf – Erkrankungen?
Unser Blutkreislauf besteht aus Herz und Blutgefäßen, die sich durch den ganzen Körper ziehen. In den Schlagadern fließt sauerstoffreiches Blut vom Herzen weg in das Kapillarnetz. Hierüber werden alle Zellen des Körpers mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Das Blut nimmt wiederum Kohlendioxid und Abfallstoffe auf. Über die Venen fließt dieses Blut zum Herzen zurück.
Im nächsten Schritt wird dieses sauerstoffarme Blut in die Lungenarterie gepumpt. Hier gibt das Blut Kohlendioxid ab und nimmt frischen Sauerstoff auf. Das Kohlendioxid wird mit der Atemluft ausgeatmet.
Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße können diesen Kreislauf stören. Der heutige Lebensstil begünstigt oftmals diese Erkrankungen. Diese sind oftmals chronisch, und sind eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland.
Die Kraftwerke unserer Zellen
Sogenannte Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Zellen und verantwortlich für die Versorung dieser mit Energie. Das Herz ist dabei das Organ im Körper mit dem größten Energiebedarf. Oxidativer Stress, Entzündungen oder Medikamente können diese belasten. Mit Folgen für das Herz-Kreislauf-System.
Doch verbesserte Möglichkeiten zur Untersuchung und Therapie sind die Antwort darauf. Änderungen am Lebensstil können Risikofaktoren deutlich minimieren. Eine regelmäßige Vorsorge ist ebenso entscheidend.
Herzgesund ernähren und wie Mikronährstoffe helfen.
Herzgesund ernähren ist ein positiver Schritt und bedeutet eine bedarfsgerechte Kalorienzufuhr, eine Reduktion von Gerichten mit u.a. gesättigten Fettsäuren, weißem Zucker, Weizenmehl oder Alkohol. Dafür wird eine verbesserte Zufuhr von Ballaststoffen und Mikronährstoffen gefördert.
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind essenziell für den menschlichen Körper, auch für das Herz. Eine optimale Versorgung mit Mikronährstoffen ist daher für eine normale Herzfunktion unerlässlich.(2) Bekannt ist, dass beispielsweise eine ausgewogene Zufuhr von Vitamin D, B1 (Thiamin), Magnesium und Kalium wichtig für die Muskelfunktion und das Nervensystem ist. (3,4)
Denn:
- Thiamin (Vitamin B1) trägt zu einer normalen Herzfunktion bei. (2)
- Die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei (bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg). (5)
- Kalium trägt zu einer normalen Muskelfunktion und zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei. (6)
- Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion – einschließlich des Herzmuskels – und zum Elektrolytgleichgewicht bei. (4)
- Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion bei. (7)
Über eine ausgewogene Ernährungen können diese dem Körper zugeführt werden. In manchen Fällen ist dies nicht immer ausreichend möglich, dann hilft eine Supplementierung von Mikronährstoffen.
Fazit
Ein gesunder Herzkreislauf und stabile Blutgefäße profitieren von einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Bewegung und dem Verzicht auf Risikofaktoren wie Rauchen. Mikronährstoffe können dabei gezielt unterstützen. Vor allem, wenn die Versorgung über die Ernährung nicht optimal stattfindet.
Entscheidend ist eine bedarfsgerechte Auswahl. Bei bestehenden Erkrankungen oder bei der Einnahme von Medikamenten sollte eine Supplementierung immer ärztlich abgestimmt werden.
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Verweise (Health Claims gemäß VO (EU) 432/2012)
(1) Chrom trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels bei.
(2) Vitamin B1 (Thiamin) trägt zu einer normalen Herzfunktion bei.
(3) Kalium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.
(4) Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion und zum Elektrolytgleichgewicht bei.
(5) EPA/DHA: Die positive Wirkung stellt sich bei einer Tagesdosis von 250 mg EPA und DHA ein.
(6) Kalium trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei.
(7) Vitamin D trägt zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion bei.